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Hildegard Knef * 1925 Ulm † 1.02.2002 in Berlin

Autogramme
Deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Chansonsängerin und Autorin

Hildegard Frieda Albertine Knef, geboren 28. Dezember 1925 in Ulm;

verstorben 1. Februar 2002 in Berlin

Während sie im deutschsprachigen Raum als Hildegard Knef bekannt war, nannte sie sich von 1948 bis circa 1968 außerhalb des deutschsprachigen Raumes Hildegarde Neff.

Hildegard Knef wurde 1925 als Tochter des flämisch­stämmigen Tabakkaufmannes und Prokuristen Hans Theodor Knef und seiner Gattin Frieda Auguste, geb. Gröhn, in Ulm geboren.
1926 starb der Vater an Syphilis, und die Mutter zog mit ihrer Tochter nach Berlin, wo Hildegard im damaligen Bezirk Schöneberg eine Mittelschule besuchte, die im gleichen Gebäudekomplex wie die Rückert-Schule (Lyzeum, heute: Rückert-Gymnasium) untergebracht war.
1933 heiratete ihre Mutter den Schuhmachermeister und Lederfabrikanten Wilhelm Wulfestieg. Aus der Ehe ging Knefs Halbbruder, der Jazzmusiker Heinz Wulfestieg (1936–1978), hervor. Er starb im August 1978 unter ungeklärten Umständen 41-jährig in Berlin.
Seinen plötzlichen Tod verarbeitete sie 1982 in ihrem Buch So nicht.

Hildegard Knef war dreimal verheiratet:

von 1947 bis 1953 mit Kurt Hirsch, einem US-Amerikaner deutsch-tschechisch-jüdischer Herkunft.
In Hollywood arbeitete er als Agent für Schauspieler, konnte aber nicht verhindern, dass die Vertragsfirma seiner Frau jahrelang keine Rollen gab.

von 1962 bis 1976 mit dem britischen Schauspieler David Cameron, der auf einer Tournee durch Deutschland in dem Stück „Nicht von gestern“ (Born Yesterday) auch gemeinsam mit ihr auftrat.
Er ist der Vater ihrer Tochter Christina Antonia, verh. Gardiner (* 16. Mai 1968 in München, genannt „Tinta“).

von 1977 bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 mit dem aus einem alten österreichisch-ungarischen Adelsgeschlecht stammenden Paul Rudolf Freiherr von Schell zu Bauschlott (* 28. November 1940).

1970 veröffentlichte Hildegard Knef ihr autobiografisches Werk Der geschenkte Gaul, an dem sie Jahre gearbeitet hatte und das auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller landete.
Das Buch wurde in 17 Sprachen übersetzt und zum international erfolgreichsten Buch eines deutschen Autors seit 1945.

1970 bzw. 1971 erschienen ihre Musikalben KNEF (u. a. Ich brauch’ Tapetenwechsel) und Worum geht’s hier eigentlich?, vertont von Hans Hammerschmid und Les Humphries.
Kommerziell waren diese beat- und pop-beeinflussten Arbeiten weniger erfolgreich als frühere Werke.

1975 kam von ihr Das Urteil heraus, ein Buch über die Krankheit Krebs, an der sie selbst erkrankt war (Brustkrebs) und das infolge seiner Direktheit zu großen Diskussionen Anlass gab.
1976 stand das Buch u. a. an zweiter Stelle der US-Bestsellerliste.
Im selben Jahr wurde sie nach 14 Ehejahren von David Cameron geschieden.


1992 veröffentlichte Knef ihre erste Single seit fünf Jahren, eine Neuinterpretation von Für mich soll’s rote Rosen regnen zusammen mit der Rockband Extrabreit.

Zugleich erhielt sie zahlreiche Ehrungen sowie Anerkennung für ihr Lebenswerk, spielte kleine Nebenrollen im Fernsehen und war als legendärer Film- und Chansonstar in Fernseh- und Talkshows zu sehen.

2001 erlitt Knef einen Lungenkollaps, der einen monatelangen Krankenhausaufenthalt notwendig machte.

Am 27. Juni 2001 erhielt sie wieder die deutsche Staatsangehörigkeit.

Zwei Wochen nach ihrem letzten öffentlichen Auftritt in der Johannes-B.-Kerner-Show starb Hildegard Knef in der Nacht auf den 1. Februar 2002 gegen 2 Uhr im Alter von 76 Jahren an einer akuten Lungenentzündung.
Bundespräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder wandten sich mit Kondolenzschreiben an den Witwer.

Sieben Tage später, am 7. Februar 2002, fand die Trauerfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und die Beisetzung auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in einem Ehrengrab der Stadt Berlin statt.

Am 10. September 2010 erhielt Hildegard Knef einen Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin.

Am 15. August 2012 wurde am Haus Leberstraße 33, in Berlin-Schöneberg eine Berliner Gedenktafel für sie angebracht.


Original-Autogramm, handsigniert

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Rüdel Verlag, Hamburg

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Funkturm Verlag Musik Service GmbH /Photo: Lothar Winkler, Berlin

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig/ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 18.01.2021
Preis: 19.90 €
 
Anzahl:   1






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