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Posen - Reichsgautheater Grosses Haus 1943 - Poznan

Ansichtskarte
60-010 bis 61-890 Poznan

Posen, polnisch Poznań, ist die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Großpolen und mit etwa 540.000 Einwohnern die fünftgrößte polnische Stadt.

Posen war zudem Hauptstadt der Provinz Posen.

Die Stadt liegt in Großpolen, dem historischen Kern Polens, am Fluss Warthe, etwa 105 km südwestlich von Bydgoszcz (Bromberg).

Preußische Zeit (1793–1918)

Im Zuge der Zweiten Polnischen Teilung marschierten preußische Truppen am 30. Januar 1793 in Posen ein.
Die Stadt gehörte danach zum Gebiet der neuen Provinz Südpreußen des Königreichs Preußen.
Nach mehr als 500 Jahren des formalen Nebeneinanders wurden 1793 die beiden Teilstädte Posens vereinigt.

In den ersten Jahren der preußischen Herrschaft hatten die polnischen Einwohner die gleichen Rechte wie die preußischen. Die Gleichbehandlung galt auch der Sprache, sodass das Polnische in Schulen und Behörden gebraucht wurde, obwohl man sich bemühte, den Anteil der deutschen Bevölkerung durch Begünstigungen bei der Ansiedlung zu erhöhen.


Posen unter deutscher Besatzung (1939–1945)

Beim Überfall auf Polen besetzte die Wehrmacht Posen am 10. September 1939, und die Stadt wurde zur Hauptstadt des neugeschaffenen „Reichsgaus Wartheland“ erklärt.
Die polnische Bevölkerung wurde ab Anfang September 1939 systematischem Terror ausgesetzt. Dazu zählten Exekutionen und Massenverhaftungen der Zivilbevölkerung.
In der ersten Phase wurden polnische Wissenschaftler, Angehörige der Intelligenz und Teilnehmer des Aufstands von 1918/1919 die Opfer, die im Fort VII in Posen den Tod fanden; insgesamt wurden dort zwischen Oktober 1939 und Februar 1945 ca. 20.000 Menschen ermordet.
Ein großer Teil der verbliebenen polnischen Bevölkerung, ungefähr 100.000 Personen, wurde vertrieben oder in andere Konzentrationslager deportiert.
Davon kamen weitere ca. 10.000 Posener um. In und um Posen befanden sich weitere Konzentrations- und Arbeitslager, und zwar in Krzesiny (deutsch: Kreising) (für ca. 10.000 Häftlinge), Smochowice (für ca. 2.000 Häftlinge), Dębiec (für ca. 2.000 Häftlinge), Zabikowo (für ca. 2.000 Häftlinge) und ein Kriegsgefangenenlager, wo 1940 bis 1945 rund 7.000 Franzosen, Briten und Sowjets inhaftiert waren.

Am 29. Mai 1944 war die damals von 28,3 % Deutschen besiedelte Stadt Ziel eines alliierten Luftangriffs, unter anderem auf die Fabrikanlagen von Focke-Wulf und der AFA.
Am 23. Februar 1945 wurde die Stadt in der Schlacht um Posen durch Einheiten der Roten Armee unter General Wassili Iwanowitsch Tschuikow erobert.


Original-Ansichtskarte,

ungelaufen - unbeschrieben


ALTER/ZEIT/STEMPEL: datiert 1943

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Photo B. Cielenz (??) Posen, K. V. W. Seyfart Molkenbuhr

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 15 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). Leichte Gebrauchsspuren/Bestoßung

STAND/BEARBEITUNG: 04.02.2021
Preis: 10.30 €
 
Anzahl:   1






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