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Arved Birnbaum * 1962 Forst/Lausitz † 24.10.2021 Köln

Autogramme
Deutscher Schauspieler und Regisseur

Arved Birnbaum, geboren 1962 in Forst/Lausitz; † 24. Oktober 2021 in Köln

Er war Schulleiter der Berufsfachschule Schauspiel Zentrum in Köln.

Arved Birnbaum lebte mit Ehefrau Sabine Birnbaum in Hürth.

Beide gründeten im Jahr 2006 den gemeinnützigen Verein Corpus e.V., um Theaterprojekte für Blinde, Behinderte, Kinder und Jugendliche erlebbar zu machen.

Er starb am 24. Oktober 2021 im Alter von 59 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.


Birnbaum wurde 1962 in der DDR geboren.
Nach Abitur und anschließender Lehre als Elektriker in Forst arbeitete er bei Textima als Außenmonteur und montierte Industriewaschmaschinen im sozialistischen Ausland wie Bulgarien, Rumänien und Ungarn.

Nach erfolgloser Bewerbung an der Hans-Otto-Schauspielschule in Leipzig absolvierte Arved Birnbaum von 1989 bis 1993 die Schauspielausbildung an der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Rostock.

Theaterengagements führten Birnbaum zwischen 1992 und 1997 an das Staatstheater Stuttgart sowie an das Grillo-Theater Essen.
Seit Ende der 1990er Jahre spielte er auch Haupt- und Nebenrollen in Film- und Fernsehproduktionen.
In durchgehenden Serienrollen war er beispielsweise als Neo-Nazi Hartung in der Lindenstraße und als Manni Delling in Die Camper zu sehen.
Er spielte mehrfach in der Krimi-Reihe Tatort, so zwischen 1998 und 2005 den Kölner Hauptmeister Heinz Obst.

Birnbaum arbeitete wiederholt mit dem Regisseur Dominik Graf zusammen, so bei Eine Stadt wird erpresst (2006), Das Gelübde (2007) und Im Angesicht des Verbrechens (2008/09).
Er übernahm ferner Rollen in Fernsehfilmen wie Drei Engel auf der Chefetage (2006) von Sybille Tafel und Thomas Freundners Juli mit Delfin (2007).
Außerdem war er in mehreren Kinofilmen zu sehen, so in Carlo Rolas Sass – Die Meisterdiebe (2000), Peter Timms Der Zimmerspringbrunnen (2001), Kein Science Fiction von Franz Müller (2002), Lieben von Rouven Blankenfeld (2005) sowie Uwe Bolls Max Schmeling (2009).

Filmografie - kleine Auswahl ab 2014

(Arved Birnbaum wirkte seit 1997 in fast 90 Filmen mit.)

2014: Dessau Dancers
2014: Helen Dorn: Unter Kontrolle (Fernsehreihe)
2014: Die Chefin (Fernsehserie)
2014: Die Lügen der Sieger
2015: Heldt – Auf Achse (Fernsehserie)
2015: Weinberg (Fernsehserie)
2016: Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch (3. Teil der Trilogie Mitten in Deutschland: NSU als Kripoeinsatzleiter Stregda) Regie: Florian Cossen
2016: Kommissarin Lucas – Schuldig
2016: Zielfahnder – Flucht in die Karpaten
2017, 2018: Kroymann (Satiresendung, zwei Folgen)
2020: Helen Dorn: Atemlos
2020: Barbaren (drei Folgen)

Auszeichnungen

2018: Grimme-Preis für Kroymann
2016: Grimme-Preis für Weinberg
2014: Grimme-Preis für Mord in Eberswalde
2011: Grimme-Preis für Im Angesicht des Verbrechens
2010: Deutscher Fernsehpreis für Im Angesicht des Verbrechens
2008: Adolf-Grimme-Preis für Eine Stadt wird erpresst

Literatur

Meine Freiheit – Geschichten aus Deutschland, S. 135–141: Arved Birnbaum, Kathrin Höhne / Maren Martell, Verlag: epubli GmbH, Berlin 2014, ISBN 978-3-7375-0615-1.


Original-Autogramm; handsigniert; selten


VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: www.schauspiel-zentrum.de

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,9 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut bis gut (I bis II). neuwertig

STAND/BEARBEITUNG: 01.11.2021
Preis: 9.90 €
 
Anzahl:   1






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