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Christine Schorn * 1944 Prag (ARD: Die Toten von Marnow)

Autogramme
Deutsche Schauspielerin

Christine Schorn, geboren 1. Februar 1944 in Prag

Sie lebt in Berlin.

Sie wurde durch ihr langjähriges Engagement am Deutschen Theater Berlin und durch ihre Mitwirkung in über 150 Film- und Fernsehproduktionen in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland bekannt.

Christine Schorn ist das dritte Kind des Schauspielerehepaares Peter Schorn und Alice Marianne Emilie Schorn, geborene Scheimer (Bühnenname: Elisabeth von Wielander).
Nach der Flucht aus Prag über Salzburg wuchs Schorn zunächst in Kiel und ab Anfang der 1950er Jahre in Berlin auf.
Mit 16 Jahren entschloss sie sich, den Beruf der Eltern zu ergreifen und bewarb sich an der Schauspielschule.
Da sie zunächst als zu jung abgelehnt wurde, arbeitete sie als Wäscherin und Verkäuferin und studierte dann 1961 bis 1964 an der Staatlichen Schauspielschule in Ost-Berlin.

Christine Schorn war zeitweise mit ihrem Schauspielkollegen Klaus Manchen, den sie während der Dreharbeiten von Der Dritte kennenlernte, liiert.

In den 1970er-Jahren war sie mit dem österreichischen Schauspieler und späteren Hochschullehrer Christoph Felsenstein zusammen.
Aus dieser Verbindung entstammt eine gemeinsame Tochter (* 1975).

Seit Anfang der 1980er-Jahre war sie bis zu dessen Tod im Januar 2015 mit dem Produzenten Manfred Renger verheiratet.

Nach der Wende konnte sie an ihre Karriere in der DDR nahtlos anknüpfen und war anfangs vor allem in Fernsehserien wie Polizeiruf 110 zu sehen.
Dem gesamtdeutschen Publikum wurde sie spätestens mit der satirischen Fernsehserie Wir sind auch nur ein Volk (1994), die die Probleme der wiedervereinigten Deutschen auf die Schippe nahm, in der weiblichen Hauptrolle der couragierten Trude Grimm neben Manfred Krug bekannt.
Danach hatte sie mit ihrer prägnanten Rolle als Nachbarin Frau Schäfer Anteil am Erfolg des preisgekrönten Filmwerkes Good Bye, Lenin! (2003) und wurde für ihre Nebenrolle als alkoholkranke Mutter von drei erwachsenen Töchtern in Franziska Meletzkys Frei nach Plan (2008) mit dem Deutschen Filmpreis 2008 ausgezeichnet.
Erneut als beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis geehrt wurde Schorn 2013 für ihre Leistung als krebskranke Mutter von Wotan Wilke Möhring in André Erkaus Tragikomödie Das Leben ist nichts für Feiglinge.
In Jan Georg Schüttes improvisiertem Ensemblefilm Altersglühen – Speed Dating für Senioren (2014) spielte sie die Putzfrau Edith Wielande.

Im Mai 2016 erhielt Schorn für ihr Lebenswerk den „Goldenen Ochsen – Ehrenpreis des Filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern“, die Laudatio hielt Dietmar Hochmuth.

2018 spielte sie in Florian Froschmayers Roadmovie Urlaub mit Mama an der Seite von Anja Kling die Rolle der Helga Zimmermann, die anlässlich ihres 75. Geburtstages von ihrer Tochter für einen Tagestrip nach Verona eingeladen wird.

In der ZDF-Verfilmung von Juli Zehs Gesellschaftsroman Unterleuten – Das zerrissene Dorf, die im März 2020 erstausgestrahlt wurde, übernahm sie die Rolle der Elena, der Frau des ehemaligen Großgrundbesitzers Rudolf Gombrowski (Thomas Thieme).
Im Januar 2021 war sie in Stubbe: Tödliche Hilfe, einem Special der ZDF-Krimireihe Stubbe – Von Fall zu Fall mit Wolfgang Stumph in der Titelrolle, als russischstämmige Erzieherin Olga Müller, die einst Stubbes Tochter Christiane betreute und nun in kriminelle Machenschaften des Pflegedienstes verwickelt ist, zu sehen.

Fernsehserien und -reihen - kleine Auswahl

2013: Unter anderen Umständen: Der Mörder unter uns (Fernsehreihe)
2015: Wilsberg: Kein Weg zurück (Fernsehreihe)
2015: Familie Bundschuh – Tief durchatmen, die Familie kommt (Fernsehreihe)
2016: Inga Lindström: Liebe lebt weiter (Fernsehreihe)
2018: Kreuzfahrt ins Glück – Hochzeitsreise nach Norwegen (Fernsehreihe)
2020: Ein starkes Team: Parkplatz bitte sauber halten (Fernsehreihe)
2021: Stubbe: Tödliche Hilfe
2021: Die Toten von Marnow (Rolle: Helga Elling) ARD-Krimi-Miniserie - 2021 wurde die Serie für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Mehrteiler“ nominiert. (Regie: Andreas Herzog)

Auszeichnungen

1968: Kunstpreis der FDJ
1968: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Zeit ist Glück
1982: Darstellerpreis auf dem 2. Nationalen Spielfilmfestival der DDR für Die Beunruhigung
1983: Kritikerpreis für die beste darstellerische Leistung in Kino und Fernsehen
1986: Darstellerpreis auf dem 4. Nationalen Spielfilmfestival der DDR für Eine sonderbare Liebe
1986: Nationalpreis der DDR II. Klasse für Ernst Thälmann
2008: Deutscher Filmpreis als Beste Nebendarstellerin für Frei nach Plan
2013: Deutscher Filmpreis als Beste Nebendarstellerin für Das Leben ist nichts für Feiglinge
2014: Deutscher Schauspielerpreis für Das Leben ist nichts für Feiglinge
2016: Goldener Ochse des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern für das Lebenswerk
2019: Deutscher Schauspielpreis – Ehrenpreis für das Lebenswerk


Original-Autogramm; handsigniert; selten


ALTER/ZEIT/STEMPEL: 2021

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: © Florian Liedel

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,4

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neu & ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 17.01.2022
Preis: 7.00 €
 
Anzahl:   1






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