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Ernst-Georg Schwill * 1939 Berlin † 2020 - Polizeiruf 110

Autogramme
Deutscher Schauspieler

Ernst-Georg Schwill, geboren 30. März 1939 in Berlin;

verstorben 9. April 2020 in Berlin

Am 9. April 2020 starb Schwill an einem Herzinfarkt im Alter von 81 Jahren in Berlin.

Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof I der Georgen-Parochialgemeinde in Berlin-Prenzlauer Berg, Greifswalder Straße 229.

Im Jahr 2008 erschienen seine Lebenserinnerungen unter dem Titel Is doch keene Frage nich.

2012 wurde unter dem Titel Icke, meine und andere Tatorte. Geschichten. im Verlag am Park ein weiteres Buch mit persönlichen Geschichten von ihm veröffentlicht.

Darstellung Schwills in der bildenden Kunst (Auswahl)

Bruno Bernitz: Der Schauspieler Ernst Georg Schwill (Tafelbild, Öl; 1964)


Auch nach der Wende 1989 erhielt Ernst-Georg Schwill Rollen in Fernsehserien wie Für alle Fälle Stefanie, Mama ist unmöglich, der Kinderserie Die Gespenster von Flatterfels in der er den Gauner Paul spielt, vor allem aber in der Fernsehreihe Polizeiruf 110, in der er von 1972 bis 1997 in elf Folgen mitwirkte, und im Tatort aus Berlin, wo er von 1999 bis 2013 den Assistenten Lutz Weber darstellte.

Zuletzt (2018) war er in einer Nebenrolle in der zweiten Folge der ARD-Kriminalfilmreihe Der Prag-Krimi: Der kalte Tod (Regie: Nicolai Rohde) zu sehen.


Schwill wuchs mit seinen vier Geschwistern bei seiner Mutter und später als Waisenkind zunächst bei seiner Tante auf.
Anschließend lebte er in einem Heim für Schwererziehbare und im Kinderheim in der Königsheide in Berlin. Hier wurde er als 14-Jähriger von Filmregisseur Gerhard Klein für den DEFA-Kriminalstreifen Alarm im Zirkus (1954) entdeckt.

Seinen Berufswunsch als Autoschlosser gab Schwill zugunsten einer Laufbahn beim Film auf.
Er absolvierte zunächst eine Ausbildung als Filmfotograf, um Kameramann werden zu können, studierte dann von 1957 bis 1960 Schauspiel an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg.

Während seiner Ausbildung und seines Studiums erfolgte eine umfangreiche Filmarbeit für die DEFA, deren Schauspielensemble er kurzzeitig angehörte.

Zu seinen bekanntesten Filmrollen gehörten der Jugendliche „Kohle“ in Berlin – Ecke Schönhauser…, der Rainer Meister in Heiner Carows im Jahr 1958 gedrehten antifaschistischen Film Sie nannten ihn Amigo sowie seine Verkörperung des Willi Seifert in Frank Beyers Fünf Patronenhülsen aus dem Jahr 1960.
1962 agierte er als Bär verkleidet in dem DEFA-Märchenfilm Rotkäppchen nach einer Vorlage der Brüder Grimm und Jewgeni Lwowitsch Schwarz.


Original-Autogramm; handsigniert; sehr selten


VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: rbb Fernsehen

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Foto: Oliver Kröning

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neu & ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 03.02.2022
Preis: 9.90 €
 
Anzahl:   1






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