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Siethen bei Ludwigsfelde - Schloss - Forsthaus - Kirche - Gröben - 1900 Reichspost nach Wollup Zechin Oderbruch Paul Buchholz Golzow Letschin - Gutshaus - Herrenhaus von Schlabrendorf - von Jagow - von Baumberger - von Badewitz - von dem Knesebeck - Landkreis Teltow-Fläming
14974 Siethen
Siethen ist ein heute ein Ortsteil der im Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland Brandenburg gelegenen Stadt Ludwigsfelde.
Siethen liegt etwa drei Kilometer westlich der Kernstadt von Ludwigsfelde, in das Siethen seit dem 31. Dezember 1997 eingemeindet ist.
Der Ort befindet sich am Ortsrand des Naturparks Nuthe-Nieplitz in Nachbarschaft zum historisch verbundenen „Schwesterdorf“ Gröben.
Die Entfernung zur südwestlichen Stadtgrenze Berlins beträgt rund 10 Kilometer.
Gutshaus Siethen
: Das Gut befand sich von 1416 bis 1780 im Besitz der
Familie von Schlabrendorf
, wie auch das Gut Gröben.
Der letzte Besitzer der Schlabrendorf'schen Familie war Ewald Bogislov Ludwig, welcher es im Jahr 1780 an den
Geh. Ober-Finanzrat König
verkaufte
Letztere veräußerte das Schloss Siethen an die
Baronen von Baumberger
im Jahr 1798.
1897 fielen die Besitzungen an dessen Sohn, den Königlichen Regierungsassessor und Juristen
Gottfried von Badewitz
(1866–1944), der am 24. April 1914 in Korfu in den preußischen Adelsstand erhoben wurde und am 22. November 1914 das Diplom dazu erhielt.
Die wechselvolle Geschichte des durch die
Familie (von) Badewitz
zum Ausgang des 19. Jahrhunderts errichteten Schlosses reicht von der Zweckentfremdung als Lazarett, über Flüchtlingsunterkunft hin zum Jugendheim.
Im Zuge dieser Nutzungen wurde das äußerst imposante Dachgeschoss baulich verändert.
Noch während des Zweiten Weltkrieges wurde das Herrenhaus als Lazarett und später als Flüchtlingsheim genutzt.
Das Rittergut wurde enteignet und in ein VEG umgewandelt.
2003 wurden einige nicht mehr genutzte Wirtschaftsgebäude abgerissen.
2017 erwarb die Familie
von dem Knesebeck
das Anwesen, sanierte es und richtete anschließend Privatwohnungen ein, die verkauft wurden.
Die
Dorfkirche Siethen
steht inmitten des Friedhofs an der Siethener Dorfstraße gelegene Kirche wurde im späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert als Rechteckbau mit nachträglich angebauter Apsis und einem etwas eingezogenen, annähernd quadratischen Westturm errichtet.
Die Kirche hat einen Sakristeianbau im Nordosten und einen kleinen Vorbau über dem Nordportal.
Die Orgel wurde 1882 von dem Potsdamer Carl Eduard Gesell gebaut und mit einem Manual, Pedal und sechs Registern ausgestattet.
Original-Ansichtskarte; selten * rarely *
Gelaufen 1900 nach Wollup b. Zechin (Oderbruch) Herrn Paul Buchholz
Wollup (heute ein Gemeindeteil von Letschin)
Absender: ? E.Donner ?
*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*
ALTER/ZEIT/STEMPEL: LUDWIGSFELDE 23.10.00
ANKUNFTSTEMPEL/ANDERE STEMPEL: ZECHIN 24.10.00
BRIEFMARKE: REICHSPOST, Germania, 5 Pfennig
VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: (nur sehr schwach leserlich)
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,6 x 9
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Alters- u. Gebrauchsspuren
STAND/BEARBEITUNG: 21.01.2025
INKLUSIV: VERSICHERTER VERSAND / Knick-/Stempelschutz, neue KLARSICHTHÜLLE
Preis: 62.00 €
Anzahl:
1