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Hohenbocka - Krieger-Denkmal - Schloß von Götz - Dorfstraße mit Kirche - Leippe sche Straße - Annahütte Särchen Lausitz - 1931 Cablow Kablow - Amt Ruhland - Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Ansichtskarte
01945 Ruhland

Hohenbocka ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg.
Die Gemeinde wird durch das Amt Ruhland verwaltet.

Die Gemeinde liegt in der Oberlausitz etwa 10 Kilometer südlich von Senftenberg.

Sie ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Amt Ruhland.

Westlich von Hohenbocka liegt die so genannte Bucksche Schweiz.

Die Dorfkirche Hohenbocka wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und verfügt über spätmittelalterliche Fresken.

Das große und das kleine Schloss Hohenbocka (mit großem Park) wurden 1897 bis 1909 erbaut.

1912 gehörte zum Herrenhaus ein Grundbesitz, welcher seit 1659 in Familienhand derer von Götz war.
Das Schlesische Güter-Adreßbuch nennt 854 ha Fläche.
Zum Gut gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts ein Dampfsägewerk und eine Quarzsandgrube sowie eine Karpfenzucht, insgesamt also ein breit aufgestellter Gutsbetrieb.

Letzter Grundherr auf Hohenbocka bis zur Bodenreform war Hauptmann Heinrich von Götz-Hohenbocka (1895–1974), vermählt mit Marie-Agnes von Seidlitz und Ludwigsdorf.
Ihr Sohn Hans von Götz kam nach der Wiedervereinigung in die Heimat zurück.

Das große Schloss weist eine Nutzfläche von 1200 Quadratmetern, das kleine von knapp 500 Quadratmetern auf.

Außerdem gibt es ein Gärtnereigebäude und zwei Remisen.

Im Jahr 1945 wurde das Schloss als Unterkunft für Umsiedler genutzt.

Nach der Enteignung verhinderten Bürgermeister und Pastor die Zerstörung.

Nach der Kreisbodenreform wurde das Gebäude zu medizinischen Zwecken genutzt, ab 1950 als Kurheim und ab 1965 als Quarantänestation.

Die Gebäude dienten bis 1993 zur Unterbringung von schwerstbehinderten Kindern.

Mit dem Ziel, das Schloss als Kinderheim bzw. für die Unterbringung drogenabhängiger Jugendlicher zu nutzen, wurde von 1993 bis 1995 eine Grundsanierung, vor allem des Daches, der Fenster und der Fassade, vorgenommen.

Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinde, die bis zum Verkauf Besitzer des Schlosses war, gelang es damals nicht, das Objekt wie vorgesehen zu nutzen.

Heute (2016) befindet sich im Schloss ein Hotel.

Das denkmalgeschützte Gebäude gehört der Firmengruppe Drochow.
Das Grundstück ist 66.045 Quadratmeter groß.

Neben Übernachtungsmöglichkeiten bietet das Schloss ein Restaurant, eine Sommer- und Schauküche mit Café, zahlreiche Räume für prophylaktische, medizinische und Kuranwendungen, ein Fitness- und Sportzentrum, Tagungsräume sowie eine Banja.

Das Hotel und das Restaurant stand seit 2015 leer.

Im Jahre 2024 wurde es nach einem langwierigen Verkaufsprozess an einen neuen, ambitionierten Geschäftsmann veräußert.
Dieser plant die Neueröffnung im April 2025 als Schlosshotel mit Gasto und Eventlocation für Hochzeiten und Feierlichkeiten aller Art!

Kirche und Schloss gehören zu den Baudenkmalen in Hohenbocka.


Original-Ansichtskarte * selten * rarely * Rarität *

Gelaufen 1931 nach Berlin SO 36 / Cablow i. M. Herrn Rektor Neumann

Absender: Ihre Schülerin Ursula Makiola

*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*


ALTER/ZEIT/STEMPEL: ANNAHÜTTE IN d. LAUSITZ 14.7.31

BRIEFMARKE: Deutsches Reich, Friedrich Ebert, 8 Pfennig

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,8 x 9

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringe Alters- u. Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 05.02.2025

INKLUSIV: versicherter VERSAND / neue KLARSICHTHÜLLE / Knick-/Stempelschutz

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