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Diether Krebs * 11.8.1947 Essen † 4. o. 5.01.2000 Hamburg - 1973-1974 : WDR/ARD: Ein Herz und eine Seele - 1978–1986 : ZDF: SOKO 5113 - ZDF : 1981: Silas - BR/ARD : 1984–1986: Sketchup - 1991: Ich bin der Martin, ne…?!

Autogramme
Deutscher Schauspieler, Kabarettist und Komiker

Diether Krebs, geboren 11. August 1947 in Essen;

verstorben 4. oder 5. Januar 2000 in Hamburg

Diether Krebs, der zeitlebens starker Raucher war, starb in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2000 im Alter von 52 Jahren an den Folgen eines Lungenkrebsleidens.
Auf seinem Grabstein ist der 4. Januar festgehalten, wohingegen damalige Pressemeldungen den frühen Morgen des 5. Januar als Todeszeitpunkt nannten.
Drei Tage vor seinem Tod stand er noch auf der Bühne.
Zu seiner Bestattung kamen über 2.000 Menschen.

Diether Krebs war seit 1979 mit Walburga Bettina Freifrau von Leoprechting-Krebs (* 28. November 1947 in Eutin; † 6. April 2006 in Hamburg) verheiratet, die ebenfalls an Lungenkrebs starb.
Da seine Frau beruflich als Diplom-Übersetzerin am Thalia-Theater verpflichtet war, lebte die Familie seit 1985 in Hamburg.
Die beiden Söhne Moritz (* 28. September 1979, Fernsehregisseur und -produzent) und Till (* 1. Oktober 1985) wirkten als Kameraleute an der Reportage Diether mit ‚h‘ Krebs über ihren Vater mit (Erstsendung im WDR am 3. August 2007).
Sein Patenonkel war der Essener Rechtsanwalt, SPD-Politiker und nordrhein-westfälische Justiz- und Finanzminister Diether Posser.

Aufmerksamkeit erlangte Krebs ab 1973 in Wolfgang Menges Fernsehserie Ein Herz und eine Seele durch seine Rolle als schnoddriger „Sozi“-Schwiegersohn „Michael Graf“ von „Alfred Tetzlaff“ (Heinz Schubert).
Seine damalige Freundin Hildegard Krekel spielte seine Ehefrau und hatte ihn zu dieser Rolle gebracht.
Auf Bitten der SPD und des produzierenden WDR sollte der Serie in der Fortsetzung die „Schärfe“ genommen werden.
Daraufhin stieg er nach einem Streit mit dem Regisseur über „mangelnde Qualität der Bücher“ 1974 aus der Serie aus.
Die Ekel-Alfred-Gattin Elisabeth Wiedemann beendete auch ihre Zusammenarbeit. Die Produktion der zweiten Staffel der Serie wurde nach nur vier Folgesendungen wegen zu niedriger Einschaltquoten eingestellt.

Kultstatus erlangte er mit der von 1984 bis 1986 produzierten Comedy-Serie Sketchup.
Zunächst mit Beatrice Richter, später mit Iris Berben als Partnerin überzeugte der Schauspieler als wandlungsfähiger Komödiant in wechselnden Rollen und Kostümierungen.
Auch im Ausland, etwa in Belgien, war Sketchup sehr populär.

1990 startete seine Sketchshow Voll daneben – Gags mit Diether Krebs.

Mit Serien wie Knastmusik (1989, u. a. mit Rolf Zacher) und Lauter nette Nachbarn (1990, u. a. mit Diana Körner) festigte Krebs seinen Ruf als Komödiant.

Im Jahre 1982 war er an der Textung des Hits Currywurst von Herbert Grönemeyer beteiligt.

Kleine Filmografie ab 1990 (Auswahl)

1990: Lauter nette Nachbarn (Fernsehserie)
1990: Hotel Paradies (Fernsehserie, ZDF)
1990: Die glückliche Familie (Fernsehserie)
1990: Tatort: Zeitzünder (Fernsehfilm)
1990: Voll daneben – Gags mit Diether Krebs (Sketchreihe)
1991: Linda
1991: Go Trabi Go
1991: Die Männer vom K3 – Auge um Auge (Fernsehserie)
1992: Tatort: Blindekuh (Fernsehfilm)
1992: Eurocops (Fernsehserie)
1992: Moebius
1993: R.O.S.T. – Die Diether Krebs Show (Fernsehserie)
1993: Flash – Der Fotoreporter (Fernsehserie)
1995: Polizeiruf 110: Roter Kaviar (Fernsehfilm)
1996: Bei Aufschlag Mord (Fernsehfilm)
1996: King of Evergreen (Fernsehfilm)
1996: Unser Lehrer Doktor Specht (Fernsehserie)
1997: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie)
1997: Was nicht paßt, wird passend gemacht (Kurzfilm)
1997: Diamanten küßt man nicht (Fernsehfilm)
1997: Großstadtrevier (Fernsehserie)
1997: Die Drei (Fernsehserie)
1998: Der Dicke und der Belgier (Fernsehserie)
1998: Der Kinderhasser / Ein Kinderstar im Waisenhaus (Fernsehfilm)
1999: Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
2000: Das Amt (Fernsehserie)
2000: Alphateam – Die Lebensretter im OP (Fernsehserie)

Auszeichnungen

Goldene Kamera 1988 in Silber: in der Kategorie Beste Comedy, (Sketchup)

RSH-Gold 1992: in der Kategorie „Comedy des Jahres“


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VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Franz Josef Rüdel, Filmpostkartenverlag, Hamburg 80

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Foto: Norbert Unfried, Presse-Foto, Hamburg 20

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 27.05.2026

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