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Jürgen Vogel * 29.4.1968 Hamburg - ZDF : Jenseits der Spree

Autogramme
Deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Sänger

Jürgen Peter Vogel, geboren 29. April 1968 in Hamburg

Seinen Durchbruch hatte er 1992 als Tellerwäscher Ingo Hermann in Sönke Wortmanns Filmkomödie Kleine Haie.

2003 zählte er mit zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Filmakademie.

Er wohnt in Berlin-Charlottenburg.

Vogel wurde 1988 Vater einer Tochter.

1997 heiratete er Madeleine Sommerfeld, adoptierte ihre beiden Söhne und bekam mit ihr eine weitere Tochter (* 1999).

Mit der Kamera- und Regieassistentin Michelle Gornick bekam er einen Sohn (* 2009), mit seiner Verlobten (seit 2019), der Schauspielerin Natalia Belitski, zwei Töchter (* 2019, * 2022).

Laut eigenen Angaben in der ARD-Sendung Quizduell vom 1. August 2025 hat er sieben Kinder und sechs Enkelkinder.

Jürgen Vogel ist der Sohn eines Hamburger Kellners und einer Hausfrau.
Er wuchs zusammen mit zwei Schwestern und einem Bruder, dem Hamburger Künstler Nico Vogel, im Stadtteil Schnelsen auf.
Mit neun posierte er für Kindermoden beim Otto-Versand.
Im Alter von 15 Jahren zog er von zu Hause aus.
Nach der Mittleren Reife besuchte er einen Tag lang eine Schauspielschule in München und zog 1985/1986 nach West-Berlin, wo er mit dem Schauspieler Richy Müller zwei Jahre in einer Wohngemeinschaft lebte.
Nach eigenen Angaben wurde Vogel auch durch den Film Taxi Driver mit Robert De Niro inspiriert.
In unregelmäßigen Abständen fand er Engagements als Darsteller in Film- und Fernsehproduktionen, daneben hatte er Jobs wie Beikoch in einer Großküche, Paketausfahrer bei der Post und Aufpasser bei einem Partyservice.

Unter Rainer Kaufmann arbeitete er 1997 in der Ingrid-Noll-Romanverfilmung Die Apothekerin, wo er an der Seite von Katja Riemann den Zahnmedizinstudenten Levin Graber verkörperte.

1998: Fette Welt (Regie: Jan Schütte) Erstausstrahlung 15.8.1998 (Rolle: Hagen Trinker) *mein erster Ausflug ins Filmleben in München*

2003: Rosenstraße (Regie: Margarethe von Trotta) Rolle: Arthur von Eschenbach
Gedreht wurde u. a. auch in München, auf dem Bavaria Filmgelände.


2008 spielte er in Dennis Gansels Filmdrama Die Welle nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue den Lehrer Rainer Wenger, der seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vorführt, wie autokratische faschistoide gesellschaftliche Strukturen entstehen.
Für diese Rolle erhielt er 2009 den Jupiter-Filmpreis als „Bester Darsteller Deutschland“.

2010: Boxhagener Platz (Regie: Matti Geschonneck) Rolle: Klaus-Dieter Jürgens

2013: Quellen des Lebens (Drehbuch/Regie: Oskar Roehler) Rolle: Erich Freytag (Kino/ARD)

2013: Das Adlon. Eine Familiensaga (Dreiteiler/Fernsehfilm) Rolle: Siegfried von Tennen in Folgen 2+3 (Regie: Uli Edel)
Gedreht wurde u. a. in Berlin und München.


2013: Rosa Roth – Der Schuss (Rolle: Boris Raskow) Regie: Hannu Salonen
Letzte Episode der ZDF-Kriminalfilmreihe mit Iris Berben in der Titelrolle.
Gedreht wurde u. a. in Berlin.


2015: Blochin – Die Lebenden und die Toten (Rolle: Blochin) ZDF Thriller-Serie
Gedreht wurde u. a. in Berlin.


2017: Bullyparade – Der Film (Regie: Michael Herbig) Gastauftritt als Patient Prinz Otto / Klaus K. (Wechseljahre einer Kaiserin)
Gedreht wurde u. a. auf dem Bavaria Filmgelände.


seit 2021: Jenseits der Spree (ZDF Fernsehserie, Serienhauptrolle : Kriminalhauptkommissar Robert Heffler)

2023: Caveman (Drehbuch/Regie: Laura Lackmann) Rolle: Alex
Gedreht wurde u. a. in München. (Kino/Sat.1)


Vogel gastierte im Verlauf seiner Karriere vor der Kamera in zahlreichen Fernsehserien, u. a. in Der Fahnder, Tatort, Hecht & Haie, Polizeiruf 110, Ein Fall für zwei, Rosa Roth und Nachtschicht.

Auszeichnungen

1989: Bayerischer Filmpreis – Bester Nachwuchsdarsteller in Rosamunde
1992: Bayerischer Filmpreis – Bester Darsteller in Kleine Haie
1994: Telestar für Dann eben mit Gewalt
1997: Deutscher Filmpreis – Beste männliche Hauptrolle in Das Leben ist eine Baustelle
1998: Deutscher Shooting Star
2000: Jupiter – Bester TV-Star
2001: Adolf-Grimme-Preis im Wettbewerb Fiktion & Unterhaltung sowie Publikumspreis der Marler Gruppe für Das Phantom
2003: Goldene Kamera – Bester deutscher Schauspieler in Nackt und Scherbentanz
2006: 42. Chicago International Filmfestival – Silver Hugo Award – Best Actor in Der freie Wille
2006: Tribeca Film Festival, New York – Bester Schauspieler für die Hauptrolle in Der freie Wille
2006: Silberner Bär in der Kategorie Besondere künstlerische Leistung in Der freie Wille
2007: Bayerischer Filmpreis – Bester Hauptdarsteller in Emmas Glück
2007: Ernst-Lubitsch-Preis für seine Rollen in Ein Freund von mir und Wo ist Fred?
2008: Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2008 als Bester Darsteller in Die Welle
2009: Jupiter als Bester Darsteller Deutschland in Die Welle
2010: Herbert-Strate-Preis
2019: Emder Schauspielpreis


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