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Herbert Feuerstein * 15.6.1937 Zell am See, Österreich † 6.10.2020 Erftstadt, Nordrhein-Westfalen - 1990–1994: Schmidteinander (Late-Night-Show) - 1996–1997: Die Wochenshow

Autogramme
österreichisch-deutscher Journalist, Kabarettist, Schauspieler und Entertainer

Herbert Feuerstein, geboren 15. Juni 1937 in Zell am See, Österreich;

verstorben 6. Oktober 2020 in Erftstadt, Nordrhein-Westfalen

Am 6. Oktober 2020 starb Herbert Feuerstein im Alter von 83 Jahren in Erftstadt.

Einem breiten Publikum bekannt wurde Feuerstein im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Harald Schmidt in den Fernsehsendungen Pssst … und Schmidteinander.

Herbert Feuerstein wohnte in Erftstadt-Niederberg und war in dritter Ehe mit der Redakteurin Grit Bergmann verheiratet.
Er war Vater einer Tochter.
Ab 1990 besaß er die deutsche Staatsangehörigkeit.

1960 folgte er seiner Freundin, der hawaiischen Gaststudentin Pearl Higa, nach New York, wo sie am 20. November 1960 heirateten.
Dort arbeitete er als Redakteur und ab 1968 als Chefredakteur der deutschsprachigen New Yorker Staats-Zeitung.
Er war auch für den Hörfunk tätig sowie als USA-Korrespondent der deutschen Satirezeitschrift Pardon.
Nach dem Ende seiner Ehe kehrte Feuerstein 1969 nach Europa zurück.
Er wurde Verlagsleiter beim Verlag Bärmeier & Nikel, der unter anderem die Satirezeitschrift pardon herausgab.
Ab 1972 bis 1992 war Feuerstein beim deutschen MAD-Magazin, 1976 bis 1991 dessen Chefredakteur.

Für das Fernsehen war er 1984 zunächst als Autor der Michael-Braun-Talkshow im WDR tätig, zwei Jahre später folgte Wild am Sonntag.

An der Seite von Harald Schmidt wurde er danach einem breiten Publikum bekannt – als Mitglied des Rateteams der Spielshow Pssst … sowie als Co-Moderator und Chefautor von Schmidteinander.
Nach dem Ende dieser beiden Formate wirkte er 1995 als Detlef Hase in dem Film Entführung aus der Lindenstraße mit.

Von 1995 bis 1998 war er in der Reisesendung Feuersteins Reisen auf Das Erste zu sehen.

1997 schrieb er Fernsehgeschichte, als er in der Nacht vom 7. auf den 8. September beim WDR Fernsehen zwölf Stunden lang die Live-Sendung Feuersteins Nacht moderierte, aus der 2017 im WDR Fernsehen ein dreistündiges Best-Of gezeigt wurde.

Anfang September 1998 folgte eine weitere zwölfstündige Feuersteins Nacht.

Nach mehreren Gastauftritten in der Rolle des Stuntmans Spartakus in der Wochenshow gab er 1998 in Berlin sein Debüt als Theaterschauspieler.

Er war auch Mitglied des Rateteams von Was bin ich? auf kabel eins, zudem lieh er seine Stimme Professor Brabbelback in der Sendung mit der Maus.

Ebenfalls auf WDR 5 feierte Herbert Feuerstein 2006 mit Anke Engelke zusammen Silvester und noch einmal zehn Jahre später zusammen mit dem Moderator Thomas Hackenberg.

Ehrungen und Auszeichnungen

1987: Essener Feder für die beste Spielanleitung betr. Spion & Spion (Brettspiel)
1994: Adolf-Grimme-Preis für Schmidteinander, Bambi
2010: Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises
2017: Preis für das Lebenswerk des Münchner Comicpreises PENG!, verliehen im Rahmen des Comicfestivals München


* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed *

**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**


VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Pressestelle des Westdeutschen Rundfunks Köln

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: Foto: WDR / Harald Kratzer

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