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Klaus Wennemann * 18.12.1940 Oer-Erkenschwick, Westfalen † 7.01.2000 Bad Aibling, Bayern (1981 Wolfgang Petersen : Das Boot / 1983-1993 Der Fahnder) Sat.1 : 1994/1995: Schwarz greift ein / 1995: Schwurgericht

Autogramme
Deutscher Schauspieler

Klaus Wennemann, geboren 18. Dezember 1940 in Oer-Erkenschwick, Westfalen;

verstorben 7. Januar 2000 in Bad Aibling, Bayern

Bis zu seinem Tod lebte der Schauspieler in Herrsching am Ammersee.

Klaus Wennemann war seit 1963 mit seiner Frau Hedi verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne.
Er starb kurz nach seinem 59. Geburtstag an den Folgen eines Lungenkarzinoms.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick neben seinen Eltern.

Der Sohn eines Bergmanns aus dem Ruhrgebiet machte nach dem Besuch der Handelsschule eine kaufmännische Lehre und nahm privaten Schauspielunterricht, bis er zum Wehrdienst einberufen wurde.

Von 1964 bis 1966 absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Essener Folkwanghochschule.

Sein Bühnendebüt gab er 1965 am Grenzlandtheater Aachen in der Rolle des Lee Harvey Oswald in der Uraufführung des Stückes Dallas, 22. November.

Ein erstes Engagement führte ihn 1966 ans Stadttheater Landshut, wo er bis 1969 Ensemblemitglied war.

Der Durchbruch als Filmschauspieler gelang Wennemann 1981 in Das Boot.
In Wolfgang Petersens Verfilmung des Bestsellers von Lothar-Günther Buchheim war er als Leitender Ingenieur, kurz LI, die rechte Hand des Kommandanten.
Mit Jürgen Prochnow hatte Wennemann bereits in Essen die Schauspielklasse besucht.

Auf der Kinoleinwand war er außerdem in Alexander Kluges Die Macht der Gefühle (1983), unter der Regie von Carl Schenkel in dem Thriller Abwärts (1984) und als Hauptdarsteller mit Barbara Rudnik und Nena in der Komödie Der Unsichtbare (1987) von Ulf Miehe zu sehen.

In der ersten Staffel der Bergarbeiter-Saga Rote Erde übernahm er 1983 den Part des Betriebsführers.

Große Popularität erlangte Wennemann in der Rolle des Ermittlers Faber, den er von 1983 bis 1993 in 91 Folgen der Krimiserie Der Fahnder verkörperte, für die er 1989 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.
Als „eigenwilliger und unverwechselbarer Polizist völlig neuen Typs“ erreichte er dabei im Vorabendprogramm im Ersten Rekordeinschaltquoten.

Filmografie - kleine Auswahl ab 1995

1995: Schwurgericht (Sat.1 Fernsehreihe) Rolle: Adalbert von Meck
1997: Helden habens schwer
1998/1999: Hinter Gittern – Der Frauenknast (Rolle: Horst-Wolfgang König)
1999: Siska – Fünf Sekunden, höchstens sechs (ZDF, SF DRS, ORF)
1999: Morgen gehört der Himmel dir (Fernsehfilm)
1999: Küstenwache – Blinder Passagier
1999: Medicopter 117 – Mission ohne Ausweg

Auszeichnungen

1968: Großer Hersfeld-Preis
1986: Goldener Gong für seine Darstellung in Der Fahnder
1989: Adolf-Grimme-Preis mit Bronze für Der Fahnder (stellvertretend für das Schauspielerteam, zusammen mit Georg Feil)


* Original-Autogramm-karte * handsigniert * hand signed *

**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**


ALTER/ZEIT/STEMPEL: 1996

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH, Mainz

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,8 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neu & ungebraucht

STAND/BEARBEITUNG: 14.06.2026

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