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Radach - Kr. Weststernberg - Herrlicher Sommeraufenthalt - Schloß / Herrenhaus - Gasthof Behrend / Post - Dorfstraße - An der Menz-Mühle - Georg Treimer Kriescht N.M. - bei Drossen - Brandenburg - heute Radachow
69-220 Radachów, Polen
Radach
ist ein altes Dorf, welches zu Preußen, insbesondere zur östlichen Mark Brandenburg gehörte, zum Landkreis Weststernberg.
Auch der Radacher Hammer war zur Gemeinde zugehörig.
Früh entwickelte sich im Ort ein Rittergut.
Die Besitzer wechselten häufig.
Die Gutsgeschichte nennt die Namen der Adelsfamilien von Lossow, von Grünberg, von Löben, von Burgsdorff, und von Ilow.
1688 wird Gut Radach dem Oberst Christoph (von) Elerdt zugeschrieben.
Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte Radach der unbekannten Adelsfamilie von Breski.
Letzte Eigentümer, bis 1945, wurde die spät nobilitierte Familie
von Pappritz
.
Sie stellte u. a. für die Neumark Ritterschaftsräte, respektive Ritterschaftsdirektoren.
Das
Herrenhaus Radach
vom Anfang des 19. Jahrhunderts, 1907 umgebaut.
Das elfachsige Herrenhaus stammt von 1802 und hat einen Sockel und ein Hauptgeschoss.
Im Jahr 1907 wurde der Bau stark verändert, wobei der dreiachsige Mittelrisalit durch einen neobarocken Karniesbogengiebel ersetzt wurde.
Die gartenseitige, noch aus der Bauzeit stammende Fassade ist durch einen stärker ausgeprägten Mittelrisalit mit Zwerchhaus dominiert.
Die Fassade ist horizontal durch das hohe bossierte Sockelgeschoss und das Gurtgesims und liegende Gauben im Mansarddach gegliedert.
Der Zustand des Baus ist heute schlecht.
Die 1901 geadelte Familie
von Pappritz
vereinte den Besitz Radach bereits frühzeitig um 1802 zu einem Gut.
Vertreter wurden der Ritterschaftsrat Richard Pappritz-Radach und auch sein später nobilitierter Enkel Curt von Pappritz.
Er war Ritterschaftsdirektor der Neumark und sehr wohlhabend.
Ende des 19. Jahrhunderts bestand der Gutsbezirk Radach aus 17 Wohnhäusern.
Die Begüterung Radach mit Vorwerk Siegehof und Nebengut in Klein Kirschbaum betrug 1929 etwa 1798 ha, davon waren 1219 ha Waldbesitz.
Seine Witwe Ida von Pappritz, geborene Karney, bewohnte zuletzt das Herrenhaus Radach.
Die Gutsgeschäfte führte bis zum Schluss 1945 die älteste Tochter Annemarie.
Von Mai bis Oktober 1923 war
Rudolf Ditzen (Hans Fallada)
als Gutsbeamter in Radach beschäftigt.
ungelaufen - unbeschrieben
* Original-Ansichtskarte * sehr selten * rarely *
*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*
ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; datiert 1937
VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Photogr. Atelier Georg Treimer, Kriescht N.M.
VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: 8003
ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14 x 9
ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringe Alters- und Gebrauchsspuren
STAND/BEARBEITUNG: 16.08.2026
INKLUSIV
: * PORTO + VERSAND -versichert-
* neue KLARSICHTHÜLLE /
* Knick-/Stempelschutz
Preis: 49.00 €
Anzahl:
1