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Lagow - Schloß Lagow - Rittersaal - von Oppen - von Armin - Wumb von Zinck - L Haase / Fricke - Frankfurt a. O. - Neumark - Ostbrandenburg - Landkreis Oststernberg - Provinz Brandenburg

Ansichtskarte
66-220 Łagów, Polen

Die Ortschaft liegt am Flüsschen Pleiske (heute Pliszka) im früheren Land Sternberg (heute Ziemia Torzymska), dem südlichen Teil der Neumark nördlich der Europastraße von Frankfurt (Oder) nach Schwiebus (heute Świebodzin).

Die Entfernung nach Frankfurt beträgt etwa 45 Kilometer, nach Schwiebus etwa 25 Kilometer.
Lagow liegt inmitten des Lagower Landschaftsschutzparks.

Lagow gehörte ab Teilung des Kreises Sternberg 1873 bis 1945 zum Landkreis Oststernberg der Provinz Brandenburg.

Während der Kampfhandlungen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im Frühjahr 1945 wurden die Burg und die Ortschaft nicht zerstört.
Nach Kriegsende 1945 wurde Lagow unter polnische Verwaltung gestellt.

Es siedelten sich polnische Migranten an.
Die einheimischen Bewohner wurden – soweit sie nicht geflohen waren – von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.
Die Schreibweise des Ortsnamens wurde in Łagów abgeändert.

Das bis heute von der Ortschaft geführte Wappen erinnert an die jahrhundertelange Präsenz der Johanniter in Lagow.

Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung sind gegenwärtig die Landwirtschaft und der Tourismus.

1535 bis 1571 gehörte Lagow zu Brandenburg-Küstrin, fiel dann aber an Kurbrandenburg zurück. 1569 bekam Lagow Stadtrecht.

Als Teil Brandenburgs kam Lagow mit diesem an Brandenburg-Preußen.

Mit Bildung der Bezirke in Preußen ab 1815, kam Lagow als Teil des Kreises Sternberg an den Regierungsbezirk Frankfurt.

Eigentümer von Schloss und Gut Lagow

Besitzer von Schloss und Gut Lagow von 1350 bis 1945:

1350–1810: Johanniterorden
1810–1818: Preußische Staatsdomäne
1819–1830: August Friedrich Wilhelm Franz von Zastrow
1834–1843: Franz Wilhelm von Barfus-Falkenberg
1843–1852: Hermann von Oppen aus dem Haus Groß-Gandern
1852–1856: Familie von Arnim
1856–1893: Graf Hugo Wrschowetz Sekerka von Sedcziz
1893–1945: Baronin Wurmb von Zinck, geb. Gräfin von Wylich und Lottum


ungelaufen - unbeschrieben

* Original-Ansichtskarte * selten *

*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*


ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; geschätzt bis 1930

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: L Haase & Co. (Inh. Fricke), Frankfurt a. O. Bahnhofstr. 16

VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: k 21 / F.3872

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14 x 9,1

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Alters- und Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 20.08.2026

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