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Lützow i. M. - Schloß - Herrenhaus - von Lützow - von Behr - Graf von Bassewitz-Behr - Fr. Burmester - bei Schwerin - heute im Amt Lützow-Lübstorf im Landkreis Nordwestmecklenburg

Ansichtskarte
19209 Lützow

Lützow ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Die Gemeinde ist Verwaltungssitz des Amtes Lützow-Lübstorf, dem weitere 15 Gemeinden angehören.

Die Gemeinde Lützow liegt im Quellgebiet der Schilde in einem Grundmoränengebiet etwa 15 Kilometer westlich von Schwerin.

Der Machandelberg südlich von Lützow erreicht eine Höhe von 92 m ü. NHN.

Das Gut Lützow gehörte vom 14. bis ins 17. Jahrhundert der Familie von Lützow.

Seit 1846 gehörte es der Familie von Behr und durch Heirat ab 1866 bis 1945 den Grafen von Bassewitz-Behr.

Neogotisches Schloss Lützow, 1876 erbaut.
Nach 1945 wurde das Herrenhaus bis 1991 als Betriebsberufsschule der Deutschen Reichsbahn genutzt.
Danach stand es einige Jahre leer, bis es 2005 verkauft und vom neuen Eigentümer denkmalgerecht saniert wurde.

Schlosspark im englischen Stil mit einer Kapelle.
Im Park steht ein vor 1850 errichtetes Mausoleum in neogotischer Form, das über dem Eingang ein Wappenfeld mit einem Bären, dem Wappentier der Familie von Behr, zeigt.

Georg-Henning Graf von Bassewitz-Behr

geboren 1900 in Lützow – verstorben 31.01.1949 in Magadan,

SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS,

war bis 1945 Besitzer des Gutes Lützow.

Er heiratete Ilse Gräfin von Pfeil und Klein-Ellguth (1900–1987), die Tochter eines adligen Offiziers, und wurde Mitglied des Stahlhelms.

Wohnsitz war das 1081 ha große Allodgut Lützow, mit dem Status einer Familienstiftung, im Besitztum der gesamten Erbengemeinschaft des Vaters.

Nach Kriegsende wurde Bassewitz-Behr im September 1945 festgenommen und wegen der im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel begangenen Straftaten im Rahmen der Hamburger Curiohaus-Prozesse vor ein britisches Militärgericht gestellt.

Nachdem er im August 1947 im Curiohaus als Kriegsverbrecher freigesprochen worden war, wurde er am 16. September 1947 den sowjetischen Behörden überstellt.
Für den Mord an den 45.000 Zivilisten in der Gegend von Dnjepropetrowsk wurde er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Bassewitz-Behr starb zwei Jahre später in einem Arbeitslager in Ostsibirien.

"Kontesse Ilsabe Gerda von Bassewitz", eine der 3 Töchter des Grafen,
verheiratete Wiener, verstarb 2018 im Alter von 91 Jahren.


ungelaufen - beschrieben * sehr selten * rarely *

* Original-Ansichtskarte *

*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*


ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; 1910-1919

VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Fr. Burmester, Schwerin i. M.

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 13,8 x 8,9

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringe Alters- und Gebrauchsspuren

STAND/BEARBEITUNG: 22.08.2026

INKLUSIV: * PORTO + VERSAND -versichert-
* neue KLARSICHTHÜLLE /
* Knick-/Stempelschutz
Preis: 49.00 €
 
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