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Reichenbach / Opf. - Kloster der Barmherzigen Brüder (von 1118-1803 Benediktinerabtei) Nittenau 1958 nach München Waldperlach Hauser - Oberpfalz - Landkreis Cham - Bayern
93189 Reichenbach
Reichenbach
ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham.
Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Walderbach.
1118 erfolgte die Gründung des
Klosters Reichenbach
und seither verbinden sich die Geschichte des Orts und jene des Klosters.
Mit der Säkularisation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1803 endete die rege wissenschaftliche und literarische Tätigkeit der Reichenbacher Benediktiner.
Die Kirche ist seitdem eine Filialkirche der Pfarrei Walderbach.
Das Kloster ging zunächst in Staatseigentum über, ehe 1820 die Gebäude versteigert wurden.
Die Klostergebäude fanden unterschiedliche Verwendungen, u. a. gründete Heinrich Waffler 1841 eine Steingutfabrik, die er bis 1863 betrieb.
1890 übernahmen die
Barmherzigen Brüder
die Gebäude und richteten eine Heil- und Pflegeanstalt für geistig und körperlich Behinderte ein.
1893 begann das Kloster mit dem Betrieb einer eigenen Brauerei.
Im Jahre 1900 wurde die Bierschenke im Kloster geschlossen.
Ab 1933/34 blieben auch Reichenbach und das Kloster vom Terrorregime des Nationalsozialismus nicht verschont, Behinderte galten damals als „lebensunwert“ und so blieben auch hier menschenverachtende Gräueltaten nicht aus.
Gegen Ende des Krieges befand sich im Kloster der Barmherzigen Brüder ein Wehrertüchtigungslager, in dem Hitlerjungen für den Dienst an der Front ausgebildet werden sollten.
Gelaufen 1958 nach München Waldperlach, Dornröschenstr. 3, Herrn u. Frau Hauser
* Original-Ansichtskarte *
*Sie erhalten die hier abgebildete Ansichtskarte*
ALTER/ZEIT/STEMPEL: NITTENAU 22.8.58
BRIEFMARKE: DEUTSCHE BUNDESPOST, Theodor Heuss, 10 Pfennig
VERLAG/PUBLISHER/EDITEUR: Graph. Kunstanstalt Kettling & Krüger, Schalksmühle i. Westf.
VERLAGSKENNZEICHEN/INFO: 479 80
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ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). Geringste Alters- und Gebrauchsspuren
STAND/BEARBEITUNG: 26.09.2026
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Anzahl:
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