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Dagmar Frederic - Dagmar Schulz * 15.4.1945 Eberswalde - Polizeiruf 110: Der Ring mit dem blauen Saphir - Ein Kessel Buntes

Autogramme
Deutsche Sängerin, Tänzerin und Moderatorin

Dagmar Frederic, gebürtig Dagmar Elke Schulz;

geboren 15. April 1945 in Eberswalde

Dagmar Frederic ist seit 2002 in fünfter Ehe verheiratet und lebt mit ihrem Ehemann in Berlin-Rahnsdorf.
Ihre 1985 geborene Tochter Maxie Renner trat schon als Kind und gelegentlich auch im Duett mit ihrer Mutter als Sängerin auf.

1977 heiratete sie Peter Wieland.
1981 erhielten sie gemeinsam den Nationalpreis der DDR aus den Händen Honeckers. 1983 wurde die Ehe geschieden.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bezeichnete Dagmar Frederic als „Valente des Ostens“.
Sie ist Schirmherrin des Cottbuser Hauses der McDonald’s Kinderhilfe und des Wohnprojekts Undine des Sozialwerks des Demokratischen Frauenbundes in Berlin-Lichtenberg.

Dagmar Elke Schulz wurde kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs als Tochter des späteren Tierpark-Direktors von Eberswalde geboren.
Mit 16 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Eberswalder Unterhaltungsorchesters.

Sie absolvierte eine Lehre als Apothekenhelferin in Eberswalde und studierte später an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Der Showmaster und Talentesucher Heinz Quermann entdeckte sie im Jahr 1966 bei einem Casting für die Fernsehreihe Herzklopfen kostenlos.

Schulz nahm Gesangsunterricht in Berlin bei Frau Rosenberg, Frau Grünert und Peter Wieland und erhielt erste Engagements mit dem Eberswalder Tanzorchester Max Reichelt.

Der Berliner Friedrichstadtpalast engagierte sie 1967 für Auftritte mit Musical-Melodien, unter anderem aus My Fair Lady.
Von 1969 bis 1975 trat sie im Duett mit Siegfried Uhlenbrock auf.
Populär wurde ihr Lied Du hast gelacht, insbesondere als die Eiskunstläuferin Gaby Seyfert 1969 in den USA mit diesem Lied ihre Kür absolvierte und den Weltmeisterschaftstitel gewann.
1971 spielte Dagmar Frederic in Halle (Saale) die Hauptrolle im Musical Andrea.

Im DDR-Fernsehen moderierte sie ab 1973 verschiedene Unterhaltungssendungen, darunter die Weihnachtssendung Serenade bei Kerzenschein, Kinomusik mit Dagmar Frederic und Musik, die Ihnen Freude bringt.
Sie präsentierte die Unterhaltungsrevue Ein Kessel Buntes und die Preisverleihung der Fernsehlieblinge.

1984 eröffnete sie den Neubau des Friedrichstadtpalasts mit dem ersten Lied, das dort gesungen wurde.

Nach der deutschen Wiedervereinigung übernahm sie die Fernseh-Formate Meine Show, ARD-Sommer-Melodien und Wünsch Dir was an der Seite von Dénes Törzs.

Von 2001 bis 2009 wirkte sie bei den Elblandfestspielen Wittenberge mit und übernahm auch die Moderation von Galas der Elblandfestspiele im RBB-Fernsehen.

2005 moderierte sie auf dem Berliner Gendarmenmarkt das Konzert Klassik Open Air.

Von September 2008 bis April 2011 moderierte Dagmar Frederic auf dem privaten Hörfunksender Radio Paloma samstags die Sendung Schönes Wochenende.
Aufgrund einer Programmreform trennte sich der Sender von Frederic und vier weiteren Moderatoren.

Diskografie - Alben

1970: Du hast gelacht (mit Siegfried Uhlenbrock, Amiga)
1972: Tanz in die Sommernacht (mit Siegfried Uhlenbrock, Amiga)
1980: Ich will dir eine Rose sein (Amiga)
1990: Kein Blatt im Wind (Amiga)
1991: Starke Gefühle
1993: Träume nur (Monopol)
1996: Dagmar Frederic 96 (Han)
1999: Ganz viel von mir (2 CD, Metrix)
1999: Halt mich fest (Pewi Records)
2001: Wünsch dir was (mit Dénes Törzs, Monopol)
2011: Was halten sie vom Tango – Die großen Erfolge bei Sony Music Entertainment
2011: Immer noch und immer mehr (Pewi Records)

Filmografie

1973: Polizeiruf 110: Der Ring mit dem blauen Saphir (Fernsehreihe) Rolle: Catharina Sylvius (Regie: Norbert Büchner †)
Premiere 26. Aug. 1973 auf DDR 1.

1984: Ferienheim Bergkristall: Mach mal’n bißchen Dampf (Fernsehreihe)

Auszeichnungen

Frederic wurde 1981 mit dem Goldenen Orpheus, im selben Jahr zusammen mit Peter Wieland mit dem Nationalpreis der DDR und 1985 mit dem Preis der Goldenen Kehle ausgezeichnet.

Im Jahr 2017 wurde sie beim Smago! Award mit dem „Ehrenpreis für künstlerische Vielseitigkeit und humanitäres Engagement“ ausgezeichnet.

Literarische Werke

Ich kann nun mal nicht lügen!
Michael Jung, Kiel 1995, ISBN 3-929596-18-0.

Schürt das Feuer: Erinnerungen und Gedanken.
Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-655-0.


* Original-AutogrammKarte * handsigniert * hand signed *

**Sie erhalten das hier abgebildete Autogramm**


ALTER/ZEIT/STEMPEL: unbekannt; geschätzt 1990er Jahre

ABMESSUNGEN (in cm): ca. 14,9 x 10,5

ERHALTUNG/CONDITION: Sehr gut (I). neuwertig & ungebraucht

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